Das Nationaltheater Mannheim im Nationalsozialismus

Beschreibung

Das Nationaltheater Mannheim im Nationalsozialismus

Science Slam mit Studierenden der Universität Mannheim – auch für Lehrkräfte und Schulklassen der Oberstufe

Wie veränderte sich das Nationaltheater Mannheim während der NS-Zeit? Welche Auswirkungen hatte die nationalsozialistische Kulturpolitik auf den Theaterbetrieb, die Künstler*innen und die Verantwortlichen? Und welche Rolle spielte das Theater für die Gesellschaft während der Diktatur und des Zweiten Weltkriegs?

In einem Science Slam präsentieren Master-Studierende der Universität Mannheim ihre Forschungsergebnisse zur Geschichte des Nationaltheaters zwischen 1933 und 1943. Sie beleuchten die Entlassung unerwünschter Mitarbeitender, die ideologische Neuausrichtung des Spielplans sowie die Rolle von Mitläuferinnen und Profiteurinnen des NS-Regimes. Auch die Bedeutung des Theaters als Mittel der Propaganda und Ablenkung während des Krieges wird thematisiert.

Die Veranstaltung bietet Schüler*innen der gymnasialen Oberstufe einen spannenden Zugang zur regionalen Geschichte des Nationalsozialismus und zeigt, wie politische Macht Einfluss auf Kunst, Kultur und Gesellschaft nimmt. Gleichzeitig erhalten sie einen Einblick in die historische Forschung und deren Vermittlung in einem lebendigen Präsentationsformat.

Besonders geeignet für die Fächer Geschichte, Deutsch, Gemeinschaftskunde und Literatur & Theater.

Termin: Mittwoch, 4. November 2026, 18:00 Uhr
Ort: Marchivum, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Mitwirkende: Master-Studierende der Universität Mannheim