Beschreibung
Filmvorführung „The AI Doc“ – Präventionsangebot für Schulklassen
Künstliche Intelligenz ist längst Teil des Alltags junger Menschen – beim Lernen, bei der Informationssuche, in sozialen Medien und zunehmend auch bei kreativen Aufgaben. Der Dokumentarfilm The AI Doc: Or How I Became an Apocaloptimist greift diese Entwicklung auf und fragt, welche Chancen, Herausforderungen und Risiken mit der rasanten Verbreitung künstlicher Intelligenz verbunden sind.
Ausgangspunkt des Films ist die persönliche Suche des werdenden Vaters und Filmemachers Daniel Roher nach Antworten auf die Frage, in welcher Welt sein Kind einmal leben wird. Gemeinsam mit Co-Regisseur Charlie Tyrell begegnet er unterschiedlichen Expertinnen und Experten aus der KI-Forschung und Technologiebranche sowie kritischen Stimmen, die sich mit den gesellschaftlichen Folgen künstlicher Intelligenz beschäftigen. Dabei werden sowohl das große Potenzial von KI als auch mögliche Risiken und Fehlentwicklungen sichtbar.
Der Film eröffnet einen anschaulichen Zugang zu den Themen Künstliche Intelligenz, Medienkompetenz, Desinformation, Verantwortung, Datenschutz, gesellschaftliche Veränderungen und kritischer Umgang mit digitalen Technologien. Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur die Frage, was KI technisch leisten kann, sondern auch, wie wir als Gesellschaft und als Einzelne verantwortungsvoll mit dieser Technologie umgehen können.
Im Rahmen der Präventionsarbeit bietet The AI Doc vielfältige Anknüpfungspunkte für die schulische Auseinandersetzung. Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern kann beispielsweise thematisiert werden, wie KI unseren Alltag und unser Lernen verändert, wie verlässlich KI-generierte Informationen sind und woran Manipulation oder Desinformation erkannt werden können. Ebenso können Fragen nach Datenschutz, Entscheidungsverantwortung, Abhängigkeit von digitalen Anwendungen und einem reflektierten Umgang mit KI-Systemen aufgegriffen werden.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Förderung von kritischer Urteilsfähigkeit und Selbstbestimmung: Wo kann KI hilfreich sein? Wo liegen Grenzen? Welche Entscheidungen sollten Menschen nicht einfach an technische Systeme abgeben? Und welche Kompetenzen brauchen Jugendliche, um KI bewusst, sicher und verantwortungsvoll zu nutzen?
Die Filmvorführung wird durch ein moderiertes Nachgespräch durch das Stadtmedienzentrum Mannheim ergänzt. Dabei erhalten die Jugendlichen Raum für ihre Eindrücke, Fragen und eigenen Erfahrungen mit KI. Gemeinsam werden Chancen und Risiken eingeordnet und konkrete Strategien für einen verantwortungsvollen Umgang mit KI im schulischen und privaten Alltag entwickelt.
Das Angebot eignet sich insbesondere für Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse und kann unter anderem im Rahmen von Medienprävention, Informatik, Gemeinschaftskunde, Ethik, Religion, Deutsch oder thematischen Projekttagen eingesetzt werden. Der Film wird in englischer Sprache mit deutschen Untertiteln gezeigt.







