Schulkino: TKUMAnnheim – Jüdisches Leben² von 1945 bis heute

Beschreibung

Flyer

Am 22. Oktober 2026 laden wir Mannheimer Schulklassen ab Klassenstufe 8 zur Vorführung des Films
„TKUMAnnheim – Jüdisches Leben² von 1945 bis heute“ ein.

Im Anschluss an die Filmvorführung haben die Schülerinnen und Schüler die besondere Gelegenheit, mit der Regisseurin Frau Gathof sowie mit Protagonistinnen und Protagonisten des Films ins Gespräch zu kommen. Sie werden Fragen zum Film, zu seiner Entstehung und zum jüdischen Leben in Mannheim beantworten.

Die Veranstaltung bietet damit einen besonderen außerschulischen Lernort und ermöglicht eine unmittelbare Auseinandersetzung mit jüdischer Geschichte und Gegenwart direkt vor Ort in Mannheim.

Der Eintritt ist für Schulklassen aus Mannheim kostenlos.

Mit der Anmeldung einer Lehrkraft kann jeweils eine Schulklasse für die Vorstellung gebucht werden.

Wir freuen uns auf zahlreiche interessierte Schulklassen und einen anregenden Austausch im Cineplex!

Kurzbeschreibung des Films:
„TKUMA“ (hebräisch) steht für Auferstehung – und damit symbolisch für den Wiederaufbau der Jüdischen Gemeinde Mannheims nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Geschichte der Gemeinde ist – wie die bis ins 17. Jahrhundert zurückreichende, jüdische Tradition der Quadratestadt – durch Migration und Vielfalt geprägt.
Gemeinsam mit der ehem. Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Mannheims, Rita Althausen, gehen Elina Brustinova & Suhail Butt – die (bis ins Jahr 2024) eine in Deutschland einzigartige, jüdisch-muslimische Doppelspitze des Stadtjugendring Mannheim e.V. bildeten – auf Spurensuche nach der sichtbaren & unsichtbaren jüdischen Topographie der Stadt zwischen Rhein und Neckar. Stets im Fokus, was die Religionen & Kulturen verbindet.
Wie sich das Miteinander der Gemeinde und ihrer Jugend im Laufe von fast 8 Jahrzehnten bis heute gestaltet, schildern Zeitzeug*innen verschiedenster Altersgruppen & Herkunft im Rahmen authentischer Interviews, die sich mit beobachtenden Sequenzen jüdischen Lebens im Hier & Jetzt abwechseln. Ein Schwerpunkt stellt dabei der europaweit größte Gesangs- und Tanzwettbewerb für jüdische Kinder und Jugendliche in Deutschland dar, den Mannheim bereits zweimal in Folge gewinnen konnte. Eine eskalierte Demonstration und ihre Folgen stellt das multikulturelle Miteinander
Mannheims jedoch vor große Herausforderungen. Trotz des Lichts der Hoffnung – das sich als zentrales Motiv durch den Film zieht – wirft die Bedrohung durch den Antisemitismus Schatten auf die Gemeinde und ihre Mitglieder.

Buch, Regie, Schnitt & Produktion: Isabel Gathof
https://www.TKUMAnnheim.de